Monat: April 2016

Gastrezension zu Die vierte Braut von Julianna Grohe

Erscheinungstermin: 26. 11.2015
Seiten: 360
Genre: Dystopie


Autor/in

Ich bin 1974 geboren und lebe mit meinem Mann und meinen beiden (fast immer) zauberhaften Töchtern in einem winzigen Dorf im… hohen Norden Deutschlands, in der Nähe von Lübeck. Außen an unserem Haus sieht man roten Backstein, innen in (mindestens) zwei Zimmern rosa Barbie-Höllen. Außerdem gehört zu meiner Familie (als männliche Verstärkung), ein leicht übergewichtiger graugetigerter Kater, der regelmäßig gegen vier Uhr nachts unser stoffbezogenes Bett zum Kratzbaum umfunktioniert. Schon als Kind ging die Fantasie häufig mit mir durch, nicht immer zur Freude meiner Umwelt … Als Jugendliche schrieb ich meine erste richtige Geschichte, es war ein Pferdeabenteuer. Vor einiger Zeit fand ich dann eines Morgens in der Zeitung einen guten Ratschlag: „Frönen Sie einer Leidenschaft. Diesen Monat schreiben Sie einen Roman.“ Obwohl sich das als nicht ganz so einfach wie gedacht entpuppte, war das Ergebnis der Liebesroman „Sang- & klanglos“, gefolgt von der „vierten Braut“.

Quelle: Verlag

Klappentext

In Wahrheit war die Sache mit Cinderella ganz anders …

Auf Wondringham Castle findet eine riesige Brautschau mit vielen Prüfungen statt. Unzählige junge Damen aus allen Teilen des Landes kommen zum Schloss, um die Gunst eines der vier Prinzen zu erlangen. Aber die junge Gouvernante Mayrin Barnaby, die durch unglückliche Umstände ebenfalls dorthin gerät, will gar keinen Königssohn heiraten, sondern nur schnellstmöglich zurück nach Hause. Dort warten ihre beiden jüngeren Geschwister auf sie, für die sie verantwortlich ist.

Als jedoch der charismatische Hauptmann dafür sorgt, dass Mayrin bleiben kann, beginnt ein aufregendes Abenteuer voller Leidenschaft und Intrigen.
Quelle: Verlag

Meine Meinung

Durch das Cover bekommt man eine leichte Vorahnung was einen im Buch erwartet, aus diesem Grund und auch wegen der Farbgestaltung finde ich das Cover sehr gelungen.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach verständlich, ohne großartige Ecken und Kanten.

Mayrin Barnaby eine junge Frau aus eigentlich gutem Haus, die durch diverse Vorkommnisse für ihre beiden jüngeren Geschwister Leo und Neela sorgen muss und sich als Gouvernante durchschlägt um die Familie durchzubringen.
Tionne, ihre beste Freundin, die mit Mayrin zusammen an der Brautschau teil nimmt.
Hauptmann Kane, der dafür sorgt, dass Mayrin auf dem Schloss bleiben kann, weil er sich um die Unterbringung der Geschwister kümmert.

(Achtung hat kleine Spoiler)

Mayrin arbeitet als Gouvernante bei den Conleys als das Königshaus beschließt eine Brautschau für die 4 Prinzen zu veranstalten. Sie soll ihre Freundin Tionne zur Bewerbung begleiten, kommt aber durch einige Irrtümer selbst auf die Bewerberliste. Im Schloss angekommen, will sie eigentlich nichts sehnlicher, als schnellst möglich wieder von dort zu verschwinden, aber aus irgendeinem Grund gelingt das nicht. Selbst als sie absichtlich versucht Prüfungen zu verhauen, scheint irgendetwas sie auf dem Schloss zu halten. Die größte Angst hat sie um ihre zurückgebliebenen Geschwister, aber als der Hauptmann sie unterbringt, kann sie in aller Ruhe ihre Bewerbung aufrecht halten um so weit wie möglich zu kommen, denn die ausscheidenden Damen erhalten eine Aufwandsentschädigung und die wird in jeder weiteren Runde höher. Für ihre Geschwister streng sie sich also an.

Fazit

Ich finde die Geschichte recht spannend erzählt. Es dreht sich im Großen und Ganzen um das Auswahlverfahren der Bräute und damit um Prüfungen, Freundschaften, Intrigen, Konkurrenzgehabe und alles was man eigentlich schon aus „Germanys next Topmodel“ oder „Der Bachelor“ kennt.
Dennoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie weit Mayrin kommt und ob sie am Ende ihre Geschwister durchbringen kann. Aber lest selbst.


Bewertung

Cover: 6/6

Inhalt: 6/6

Grundidee: 6/6

Umsetzung:   5/6

Protagoniten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 29 Punkte von 30 Punkten


Marion

Blogtour Playlist for the dead von Michelle Falkoff



Herzlich willkommen zur Blogtour Playlist for the dead von Michelle Falkoff.




Gestern habt ihr bei Leseratten lesen schon einiges zum Thema Suizid erfahren. 


Heute befassen wir uns näher mit der Musik und ihrer Bedeutung, vor allem in Bezug auf das Buch.


Sam findet Hayden tot in seinem Zimmer, er hat Selbstmord begangen. Als einzige Erklärung hat er einen USB-Stick mit einer Playlist hinterlassen. Lediglich mit dem Hinweis, Sam solle sie sich anhören, um zu verstehen warum er das getan hat.

Im Laufe der Geschichte hört Sam die Tracks einzeln durch und erinnert sich an vergangene Zeiten.
Sam und Hayden sind von Anfang an eher die Außenseiter. Ihr Musikgeschmack ist nicht gerade Mainstream und das schlägt sich natürlich auch zum Beispiel auf ihre Kleidung nieder. Sam glaubt, dass Hayden darauf ebenso pfeift wie sie selbst. 

Die Träume in denen ich sterbe sind die besten die ich je hatte.“

Quelle: ausgewähltes Songzitat

Wie das manchmal im Leben so ist, kann man auch dem besten Freund nicht in den Kopf und in die Gedanken schauen. Auch Sam muss erkennen, dass er Hayden vielleicht nicht so gut kannte wie er dachte. Für Hayden hatte Musik immer eine große Bedeutung.

Er identifizierte sich mit den Texten und den Musikern. Für ihn war Musik ein Träger für Gefühle.  
Manche Menschen tanzen zu Musik und manche trauern mir ihr ,ebenso wie manche mit ihr wütend sind.  

All die trendigen Kinder mit den trendigen Schuhen, lauft besser besser davon – schneller als ne Kugel. „

Quelle: ausgewähltes Songzitat

Manchmal kann Musik auch Dinge sagen die man sich selbst nie trauen würde oder die man selbst einfach nie sagen kann. 

Ich werde stolpern und fallen, ich lerne immer noch wie es ist zu lieben. „

„Sag etwas, ich bin dabei dich aufzugeben.“

Quelle: ausgewählte Songzitate



Gewinnspiel 

Zu gewinnen gibt es eines von drei Print-Exemplaren des Buches Playlist for the Dead von Michelle Falkoff, die freundlicherweise der Coppenrath-Verlag zur Verfügung stellt.

Wie ihr gewinnen könnt ist ganz einfach! Beantwortet mir einfach die folgende Frage in den Kommentaren:

Habt ihr ein absolutes Lieblingslied? Wenn ja, welches?

Die Bücher werden unter allen Teilnehmern verlost, die unsere Fragen während unserer Blogtour beantworten. Wenn ihr also auf allen fünf Blogs die Fragen beantwortet, könnte euer Name am Ende insgesamt fünf mal im Lostopf landen.

Wir wünschen euch viel Spaß und viel Glück!

Die Teilnahme ist bis einschließlich zum 01. Mai 2016 möglich. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am darauf folgenden Tag auf allen teilnehmenden Blogs. Die Gewinner haben daraufhin eine Woche Zeit ihre Adresse mitzuteilen und erklären sich einverstanden, dass ihre Adresse an den Coppenrath Verlag zwecks Buchversand weiter gegeben wird.

Blogtour Stationen

24. Mai 2016 bei About Books
25. Mai 2016 bei Claudis Gedankenwelt
26. Mai 2016 bei Leseratten Lesen
27. Mai 2016 bei Büchersalat (HEUTE)
28. Mai 2016 bei Piglet and Pooh

Rezension zu „Ein bisschen mehr als Liebe“ von Sarah Saxx

Erscheinungstermin: 27. April 2016
Seiten: 216
Genre: Liebe












Autor/in

Ich wurde 1982 geboren und lebe mit meinem Mann, unseren beiden Töchtern und zwei schneeweißen Katzen in Oberösterreich in einem kleinen, idyllischen Kurort.
Ich liebe Bücher, seit ich denken kann. Meine Vorliebe für romantische Romane und der Wunsch nach noch mehr Geschichten, die das Herz berühren, war schließlich der Auslöser, meine eigenen Ideen und Gedanken niederzuschreiben. Unter dem Pseudonym Sarah Saxx möchte ich die Gefühle, die ich beim Schreiben empfinde, an meine Leser weitergeben.

Quelle: Autorenseite

Klappentext

Für die lebensfrohe Louise Foley beginnt ein aufregendes neues Kapitel: Die erste Arbeitsstelle nach ihrem Wirtschaftsstudium verschlägt sie in das verschlafene Städtchen Greenwater Hill, dem sie zu mehr Wirtschaftswachstum und Einwohner verhelfen soll. Als sie dort dem charis­matischen Noah Baker begegnet, der ihr als Möbelpacker aushilft, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick – mit Funkenflug, Schmetterlingen im Bauch und allem, was dazu gehört.
Doch dann erhält Noah das Jobangebot seiner Träume. Würde er es annehmen, wären Louise und Noah Hunderte von Meilen voneinander getrennt – was zu einer Zerreißprobe für die junge Beziehung werden könnte. Aber wofür entscheidet man sich in so einer Situation? Für die Karriere oder doch für die Liebe seines Lebens?
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung


Als erstes möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin für das E-Book bedanken.

„Ein bisschen mehr als Liebe“ ist der brandneue Roman von Sarah Saxx  ist  gleichzeitig der Reihenauftakt zur Greenwater Hill Reihe.

Das Cover passt zum Inhalt. Man sieht ein Liebespaar, das sicher Louise und Noha darstellen soll. Es passt also ganz gut zum Buch. Ich hätte mir vielleicht ein wenig Greenwater Hill im Hintergrund gewünscht. 😉

In dem ersten Band geht es um eine tolle Liebesgeschichte zwischen dem Möbelpacker Noah und Louise, die nach Ihrem Studium ihren ersten Job im kleinen Greenwater Hill beginnt. Leider läuft der Umzug nicht so reibungslos wie sich Louise das erhofft hatte aber als Noah vor ihrer Tür steht und das auch noch mit Ihren Sachen, wendet sich das Blatt.

Die Grundidee ist natürlich nicht wirklich neu aber trotzdem immer wieder schön zu lesen. 😉

Sehr erfrischend finde ich dass die beiden ehrliche und zielstrebige Menschen sind. Sie haben keine Lust auf Spiele und nehmen ihr Glück selbst in die Hand. Lange müssen wir also nicht auf große Gefühle warten. 
Ich habe oft das Problemen bei kürzeren Romanen, das ich die ganz großen Gefühle und dieses „und so lebten sie glücklich und zufrieden…“….. nicht abkaufe. Es kommt einfach nicht immer überzeugend rüber. 
Aber bei Noah und Louise ist es der Autorin wirklich gelungen mich das glauben zu lassen. Beide Protagonisten gehen mit einer Leichtigkeit an diese Beziehung obwohl es viele Menschen wahrscheinlich erstmal total überfordern würde diese Flut aus Gefühlen zuzuordnen. 
Zwischendurch hätte ich Noah das ein oder andere Mal gerne etwas geschüttelt und dachte mir nur „typisch Mann“. Aber was wäre ein guter Roman ohne ein klein wenig Drama. 😉 Welches das ist, das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Die Charaktere sind Sahra Saxx wirklich super gelungen. Ich mochte wirklich alle Protagonisten. Vor allem Louises sehr quirlige und gesprächige aber trotzdem super liebevolle und einfühlsame Nachbarin hat es mir angetan und ich hoffe ja auch ein wenig später einen Band über sie lesen zu dürfen. Schließen geht es doch um Liebe und wie es der Zufall so will, fehlt ihr noch Mr. Right an ihrer Seite.

Greenwater Hill ist ein kleines aber feines Örtchen mitten im Nirgendwo. Ich liebe solche Orte. Die Ruhe und die Natur um einen. Hier werden Träume wahr. 😉

Ich freue mich sehr auf die nächsten Bände. Und natürlich will ich unbedingt nach Greenwater Hill zurück.


Fazit

Ein toller Auftakt, ein sympathisches Paar und ein kleines Örtchen namens Greenwater Hill.



Bewertung


Cover: 5/6

Inhalt: 6/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:   5/6

Protagonisten: 6/6

Gesamtpunktzahl:  27 Punkte von 30 Punkten


Rezension zu MAGIE DER NAMEN von NICOLE GOZDEK



Autor/in: Nicole Gozdek
Verlag:  ivi Verlag
Erscheinungstermin: 01.03.2016
Seiten: 368 Seiten
Genre: Jugendbuch, Fantasy






Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit … 


Ich finde das Cover wirklich toll. Es passt wahnsinnig gut zum Inhalt. Das weiß man natürlich erst nach dem Lesen. Farblich finde ich es gut gewählt und kann hier wirklich nicht meckern. Man ist als Leser gespannt was einen erwartet. 

Nummer 19 wartet – ebenso wie die vielen anderen Nummern – ungeduldig auf seine Namensgebung. Er hofft darauf, den Namen einer reichen oder berühmten Person zu bekommen. Einen Namen, der ihn aus seinem „Nichts“ heraus holt. Dann erhält er den Namen und ist enttäuscht und unsicher, denn niemand kennt den Namen Tirasan Passario. So muss Tirasan sich auf den Weg machen zum Himmelstor um herauszufinden, was sein Name bedeutet, wer er wirklich ist. 

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Mit einfachen und flüssigen Worten beschreibt sie die Welt um Tirasan herum. Am Anfang haben mich die neuen Informationen etwas stolpern lassen, weil ich erst das System und den Hintergrund der Geschichte verstehen musste. Mit jeder Seite kam ich aber besser in die Geschichte. 

Tirasan ist am Anfang eher zurückhaltend und hat kaum Selbstvertrauen. Auch mit seinem Namen ändert sich das leider gar nicht. Im Gegenteil, für mich bleibt er immer sehr im Hintergrund und ein Wandel in seinem Charakter ist aus meiner Sicht auch nicht gegeben. Ich habe während des Lesens eher Charaktere wie den Rustan als Protagonisten gesehen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn Tirasan im Verlauf der Geschichte gewachsen wäre. Das Ende war für mich daher wirklich nicht soooo realistisch. Zumindest nicht, wenn man den Verlauf der Geschichte betrachtet. 

Ich fand die Grundidee toll und neu. Daran gibt es überhaupt nichts zu rütteln. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit der Umsetzung nur mäßig glücklich war und am Ende hat die Geschichte mehr Fragen aufgeworfen als sie beantworten konnte. Ich war am Ende unbefriedigt, das trifft es wohl am besten. 

Ich habe leider keinen Zugang zu den Charakteren und der Geschichte bekommen. Ich hätte mir eine Aufteilung in zwei Bände gewünscht um manches einfach noch ausführlicher zu behandeln und die Charaktere wachsen zu lassen. Für mich war diese Geschichte leider nur mäßige Unterhaltung. Das Potenzial dieser Grundidee wurde leider nicht ausgeschöpft. 

Fazit

Eine tolle Grundidee, die in meinen Augen leider nur mittelmäßig umgesetzt wurde. 



3 von 5 Salatköpfen 



















Rezension zu Spinnenkuss – Elemental Assassin 1 – von Jennifer Estep


– Elemental Assassin 1 –

Autor/in: Jennifer Estep
Übersetzer/in: Vanessa Lamatsch
Verlag: Piper Verlag
Erscheinungstermin: 10.12.2013
Seiten: 448 Seiten
Genre: Fantasy







Gin Blanco ist eine Auftragsmörderin, bekannt unter dem Namen »Die Spinne«. Geduldig liegt sie auf der Lauer, nähert sich ihren ahnungslosen Opfern und schlägt im richtigen Augenblick zu. Gnadenlos. Doch als sich ihr neuester Auftrag als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Elementarmagie braucht, ist Ablenkung – besonders in Form des sexy Detectivs Donovan Caine 

Diese Reihe lag schon soooooooo lange auf meinem SuB. Und da es die einzige Reihe ist, die ich von der Autorin noch nicht kenne habe ich es endlich mal befreit. 

Das Cover ist nicht spektakulär, aber sehr einheitlich gehalten. Das Gesicht und die Farbe ändern sich, das ist okay. Ich finde die englischen Cover auch nicht so toll. Ich finde hier hätte man was rausholen können, aber ich muss sagen, dass hat diese Autorin gar nicht nötig. Der Inhalt ist überzeugend genug. 

Gin ist Auftragsmörderin, ihr Name, „Die Spinne“. Sie ist die Beste die man für einen Auftragsmord kaufen kann. Sie erfüllt ihre Aufträge mit absoluter Gewissheit und macht keine Fehler. Doch irgendwann hat sie einen gemacht, denn plötzlich ist sie das Ziel und ist auf Hilfe angewiesen. Sie ist dazu gezwungen mit Donovan Caine einem sexy Cop zu arbeiten. Ob das gut geht?

Ich muss sagen, ich ärgere mich so dolle, dass ich diese Reihe nicht viel eher begonnen habe. Die Autorin schreibt gewohnt flüssig und ohne Probleme ist man auch in dieser Geschichte gefangen. Der Unterschied zu den anderen Reihen dieser Autorin ist ganz deutlich. Die Protagonistin ist mit 30 Jahren deutlich älter und es wird eindeutig Sexy in dieser Reihe. Also eher etwas für die älteren Leser, das ist kein Jugendbuch. 

Gin ist 30 und mit ihrem Leben durchaus zufrieden. Sie macht ihren Job gerne, sie beseitigt schließlich den Abschaum der Menschheit. Ihre Vergangenheit belastet sie stark und sie sucht noch immer den Mörder ihrer Familie. Rache ist für sie ein Antrieb, dennoch verliert sie nie den Kopf und weiß ihre Fähigkeiten immer sehr genau einzusetzen. 
Donovan Caine ist Cop und einer der wenigen, die nicht korrupt sind. Er geht bei einer Ermittlung immer Gewissenhaft vor und lässt sich nicht ablenken. Ob das im Fall von Gin auch so ist, lassen wir uns überraschen. 

Ich bin begeistert über einen Roman mit Fantasy, Thriller, Liebe und Sexyness. Ein tolles Gesamtpaket. Wem die Mythos Academy zu jugendlich war ist hier eindeutig richtig. 

Ich kann es nicht erwarten weiter zu lesen… .

Fazit

Ein Auftakt, der mich absolut überzeugen konnte. Unbedingt mehr davon!



5 von 5 Salatköpfen