Monat: Januar 2016

Rezension zu Papierschwalben im Abendwind von Stefan Steinmetz


Autor/in: Stefan Steinmetz
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungstermin: 10.09.2015
Seiten: 252 Seiten
Genre: Roman











Bastian lebt in einem Hochhaus in Homburg-Erbach. Er hat es schwer. Zu Hause und in der Schule wird er schikaniert. Da trifft er eines Abends auf dem Dach des Hochhauses ein bezaubernd schönes Mädchen. Er freundet sich mit dem Mädchen an. Helga ist anders als andere Mädchen. Was Bastian wundert: sie geht ständig barfuß und er kann sie nur nachts treffen. Eines Tages kommt er hinter das Geheimnis seiner Freundin. Sie ist ein Vampir und ernährt sich von Blut.

Mein herzlicher Dank gilt dem wirklich netten Autor für das Rezensionsexemplar. 

Ich muss sagen, ich habe bei dem Klappentext schon einige Erwartungen gehabt an das Buch. Dann kam es per Post und ich muss sagen, das erste was mir auffiel war das Cover. Ich musste mich zweimal vergewissern, dass ich auch das richtige Buch in den Händen hielt. 

Das Cover passt für mich überhaupt nicht zum Inhalt. Ich hätte passend zum Klappentext eher mit einem gezeichneten Bild von Bastian und Helga gerechnet. Einfach etwas mit mehr Verspieltheit. Das auch zum Thema Jugendbuch passt. 

Der Anfang des Buches war sehr vielversprechend. Der Autor bleibt geheimnisvoll und als Leser liest man gerne zügig weiter um mehr herauszufinden. Mir persönlich ist die Schrift viiiiiiel zu klein, ich bin Vielleser, allerdings begrüßen meine Augen das nur bedingt. 
Durch einzelne Absätze hat der Autor das Buch gegliedert und so die Protagonisten und die Sichtweisen voneinander getrennt. Für mich übersichtlich und gut erkennbar. 

Bastian hat es in seinem Leben nicht leid. Was Liebe ist, vor allem elterliche weiß er zwar, aber von Zuhause kennen tut er es nicht. Er ist bemitleidenswert, aber dennoch versucht er das schöne am Leben zu sehen. 

Helga hat ein Geheimnis und dennoch ist es vor allem die Einsamkeit, die ihr Leben bestimmt. Im Herzen ist sie immer ein kleines Mädchen geblieben. 
Ich muss sagen, das klang für mich alles soooooooo gut. Ich mochte auch die Geschichte von Helga und Bastian sehr, auch der tiefere Sinn dieser Geschichte war für mich gut durchdacht, leider muss ich sagen, dass vor allem die Stellen mit dem Hausmeister mich wirklich gestört haben. Ich weiß Umgangssprache muss sein und passt sicherlich auch zum Stil, aber Sorry, das geht in meinen Augen einfach zu weit. Das ist auch der Punkt an dem ich es 1) nicht mehr als Jugendbuch empfehlen würde und 2) an dem die Geschichte für mich an Liebe und Fluss verloren hat. 

Ich denke, ohne den Hausmeister und mit einem passenden Cover wäre die Geschichte empfehlenswert, vielleicht dennoch nicht als Jugendbuch. So muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte nicht überzeugen konnte. Obwohl die Grundidee vielversprechend ist. 

Fazit

Leider ist dieses Buch für mich als Jugendbuch wenig geeignet. Die Grundidee ist gut, aber leider wurde sie für mich nicht ins richtige Licht gerückt. 



2 von 5 Salatköpfen 



















Ankündigung Blogtour „Violett ohne Ende“ von Judith Hüller

Heute dürfen wir Euch die Blogtour zu „Violett ohne Ende“ von Judith Hüller ankündigen. Ist Euch das Buch schon ein Begriff? Nein? 

Hier könnt Ihr schon einmal in den Klappentext schnuppern: 

Zwei Frauen wie Feuer und Dynamit! Vor der Kamera mimen die ungleichen Schauspielerinnen Jule und Ewa ein Liebespaar in der angesagten TV-Soap „Liebes Leben“. Doch bald wird aus gespielter Zuneigung echtes Herzklopfen – dabei stehen die beiden privat doch eigentlich auf Männer. Was als unverbindliches Experiment beginnt, wird zum Wechselbad der Gefühle auf einem turbulenten Roadtrip quer durch Hamburg, der ihr bisheriges Leben für immer verändert.






Die einzelnen Blogtour-Stationen, damit Ihr auch keine verpasst: 

01.02.2016
Violett ohne Ende

02.02.2016
Jule Schweitzer und Ewa Bogacz

03.02.2016
Roadtrip durch Hamburg 
bei uns, Büchersalat

04.02.2016
Homosexualität

05.02.2015
Vertrauensmissbrauch 

06.02.2015
Judith Hüller

07.02.2016
Gewinnspiel 


So viel sei verraten, es gibt tolle Gewinne, es lohnt sich auf jeden Fall sich reinzuklicken!






Rezension zu Ein Millionär zum Frühstück von J. R. Ward

Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: Juni 2015
Seiten: 480
Genre: Liebesroman


Autor/in

J. R. Ward ist das Pseudonym von Jessica Rowley Pell Bird. Sie hat Rechtswissenschaften studiert und war im Gesundheitswesen tätig, bevor sie schließlich mit ihren Büchern erfolgreich wurde. Wirklich überraschend kam das jedoch nicht, denn Schreiben war schon immer ihre Leidenschaft. Bis heute kann sich Bird/Ward nichts Schöneres vorstellen, als den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen und an ihren Geschichten zu arbeiten. Ihre „Black-Dagger“-Reihe schaffte es innerhalb kürzester Zeit, bekannt und beliebt zu werden. Inzwischen gilt J. R. Ward in den USA als eine der besten Autorinnen von mystisch angehauchten erotischen Liebesgeschichten.
Quelle: Amazon

Klappentext

Manchmal muss man den Mut haben, auf sein Herz zu hören

Die Archäologin Carter Wessex zieht es zum Farrell Mountain, wo sie ein jahrhundertealtes Rätsel lösen und kostbares verborgenes Gold finden will. Doch eine Sache steht ihr im Weg: Nick Farrell, ein berüchtigter Investor, der es gar nicht gerne sieht, wenn man sein Land betritt – und der einfach viel zu sexy ist. Schon die erste Begegnung ist explosiv, und Carter verwirft ihr Projekt … doch Nick ist ihr auf den Fersen.
Quelle: Amazon

Meine Meinung

Das Cover mit der Frau, die im Gras sitzt und die Farben sind schön gewählt. Aber nach dem Lesen passt es für mich leider null zum Buch. Es ist eine chaotische Liebesgeschichte. Aber das Cover sieht eher nach Komödie für Jugendliche aus, wie ich finde.

Ich liebe die Black Dagger Reihe von der Autorin. Der Schreibstil von J.R. Ward hat mir daher wie gewohnt gut gefallen. Die Geschichte liest sich flüssig und locker ist aber natürlich nicht mit den Vampirgeschichten zu vergleichen!

Diesmal begibt sie J.R.Ward auf unbekanntest Gebiet. Es handelt sich hierbei tatsächlich um einen Liebesroman ohne jegliches Fantasy- Element.

Es geht um den kaltherzigen und arroganten Millionär Nick, und um die dickköpfige und ehrgeizige Archäologin Carter. Zwei völlig unterschiedliche Protagonisten. 

Die Grundidee ist natürlich nicht ganz neu, aber bei einem Liebesroman erwarte ich das natürlich auch nicht zwingend.

Carter möchte einer Legende nachgehen und einen uralten Schatz und dessen Besitzer finden. Es gibt aber leider einen Haken bei der ganzen Sache. Die Ausgrabungsstätte befindet sich auf  Farrell Mountain. Dieser Berg gehört zu dem Land von Nick Farrell. Einem unnahbaren und arroganten Typ, mit einem schlechten Ruf.

Carter, wäre nicht Carter wenn sie sich von Gerüchten einfach so abschrecken lassen würde. Als Carter auf Nick trifft wird ihr aber sehr schnell klar, dies sind nicht nur Gerüchte.

Eine schöne, spannende und hier und da zum schmunzeln bringende Liebesgeschichte beginnt. Carter und Nick haben einige Hürden zu meistern und nicht alle sind begeistert, dass Carter auf diesem Berg graben will.

Ich werde auf jeden Fall nun auch die anderen Genre von Frau Ward lesen. Ob Vampire oder „einfache“ Menschen. Sie hat es für mich drauf. 😉

Fazit

Vielen Dank Frau Ward, wieder hatte ich ein paar sehr schöne Lesestunden. 

Bewertung

Cover: 3/6

Inhalt: 5/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:    6/6

Protagonisten:  6/6

Gesamtpunktzahl: 25  Punkte von 30 Punkten




Rezension zu Witch Hunter von Virginia Boecker


– Band 1 –
Übersetzung: Alexandra Ernst
Verlag: dtv Verlag
Erscheinungstermin: 18.03.2016
Seiten: 400 Seiten
Genre: Jugendbuch, Fantasy







Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Das Cover ist ein Blickfang und passt nach dem Lesen betrachtet recht gut zum Inhalt. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Düsternis gewünscht. Das Mädchen auf dem Cover passt sehr gut zum Bildnis der Elizabeth, dass man sich als Leser macht. 

Elizabeth Grey ist mit ihren 16 Jahren schon gezeichnet, und das wörtlich. Sie hat ein Stigma vom großen Inquisitor Blackwell, dass sie als Hexenjägerin kennzeichnet. Mit ihrem besten Freund Caleb spürt sie Hexen aller Art auf und bringt sie zum Inquisitor, für ihre Hinrichtung. Doch dann wird sie plötzlich beschuldigt eine Hexe zu sein, Caleb verspricht ihr zu helfen, doch dann kommt ihr Nicholas Perevil unerwartet zur Hilfe, der Meistgesuchte Magier von Anglia. Und Elizabeth wandert von nun an auf gefährlichen Pfaden und muss ihre Überzeugungen hinterfragen, denn sie ist nun die meist gesuchte Frau des Landes. 

Ich muss sagen, da es sich um ein Debüt handelt hatte ich nicht mit der Sprachvielfalt und dem fesselnden Stil gerechnet. Direkt von Anfang an ist der Leser gefangen und begibt sich auf eine wahnsinnig spannende Reise. 

Die Protagonistin Elizabeth war mir sofort sympathisch, sie ist erst 16 hat jedoch durch ihre Ausbildung zur Hexenjägerin schon ein großes Wissen für ihr junges Alter. Sie ist stark, aber nicht unsterblich und sie hat Schwächen, die sie nicht gerne zugibt, aber immer versucht diese zu überwinden und zu bekämpfen. 

Ich fand die Welt und die Geschehnisse unwahrscheinlich gut verwoben, ich war gefangen in den 400 Seiten und leider war das Buch so schnell beendet. Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt. 
Das Ende ist zwar offen, aber das Buch für sich schön abgeschlossen, so dass man nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurück bleibt. Dieses Buch schreit förmlich danach gelesen zu werden!

Ich möchte unbedingt mehr von dieser wirklich talentierten Autorin lesen. 

Vielen Dank an dieser Stelle an den dtv Verlag für das Leseexemplar. 

Fazit

Ein „Wahnsinns“ Debüt, dass für Fantasy Fans keine Wünsche offen lässt. 



5 von 5 Salatköpfen 



















Rezension zu Speed-Dating: oder die verrückten Wege der Liebe von Emma Jahn

Verlag: Selfpublishing
Erscheinungstermin:
Dezember 2015
Seiten: 233
Genre: Liebe








Klappentext

Ein Glas Prosecco zu viel und es ist passiert! Emma lässt sich auf eine verhängnisvolle Wette ein: Ihre beste Freundin Paula meldet sie bei einem Dating-Portal an. Paula ist fest davon überzeugt, dass Emma sich in einen der Kandidaten verlieben wird. Das Spiel beginnt. Emma gibt sich alle Mühe, die Anwärter zu verschrecken – schließlich weiß sie nur zu gut, dass am Ende doch nur wieder Enttäuschung auf sie wartet. Aber Paulas Auswahl hat es in sich. Gustav, Martin, Luca und Jimmy wirbeln Emmas wohlgeordnetes Leben gehörig durcheinander. Als auch noch ihre Oma Magda notoperiert wird, ist Emma am Boden zerstört. In dem ganzen Wirbel merkt sie fast zu spät, dass sie sich schon längst in einen der Kandidaten verliebt hat
Quelle: Amazon

Meine Meinung

Als erstes möchte ich mich bei der Autorin Emma Jahn, für das zur Verfügung gestellte Ebook bedanken.

Das Cover finde ich gut, es passt zum Buch, es ist schlicht und einfach. Also kein absoluter Blickfang aber trotzdem stimmig. Auch nach dem lesen finde ich das Cover passend.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Einfache Worte, gute Satzlänge, witzig und flüssig geschrieben.

Die Geschichte handelt von einer Wette zwischen den zwei besten Freundinnen Emma und Paula. Das Buch wird aus Emmas Sicht in der „Ich“ Form erzählt. Emma ist Dauer-Single und hat eigentlich auch überhaupt kein Interesse jemanden kennenzulernen. Paula will dies jedoch ändern und so wird Emma kurzerhand bei einem Dating- Portal angemeldet.

Die Männer, die sich um Emma bemühen haben es alle nicht leicht. Sie hat Vorurteile und nicht wirklich Lust auf ein kennenlernen. Emma lernt hierdurch sehr unterschiedliche Männer kennen und lernt auch an sich ein paar neue Seiten kennen. Sie muss sich Gefühle eingestehen, die sie eigentlich nicht haben will.

Auch Emmas Oma spielt in Emmas leben eine Hauptrolle. Egal ob es um die Oma im Krankenhaus oder um die Arbeit von Emma geht, man wusste nie genau, wo es als nächstes hingeht.

Für mich war es zwischendurch wirklich etwas verwirrend. Ich wusste nicht, ob sie sich nun für einen der Kandidaten entscheidet und vor allem für wen. Ich lag des Öfteren falsch. 😉 

Es ist ein schönes Buch für Zwischendurch. Eine kleine gute Nacht Geschichte mit einer zum Anfang recht kalten Hauptprotagonistin die im Laufe des Buches aber etwas auftaut. Und ganz klar. Emma verliebt sich. Aber in wen? Und wieso ist ihre Entscheidung alles andere als klar und einfach? Sie muss ein paar Entscheidungen treffen die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. 

Fazit

Eine chaotische Liebesgeschichte und ein Haufen netter Männer.

Bewertung


Cover: 6/6

Inhalt: 5/6

Grundidee:  5/6

Umsetzung:    5/6

Protagonisten:  5/6

Gesamtpunktzahl: 26 Punkte von 30 Punkten