Monat: Mai 2015

Rezension zu Das Erbe der Krieger von Cinda Williams Chima – Band 1 –

Bildergebnis für das erbe der krieger

Titel: Das Erbe der Krieger – Band 1 – 
Autor/in: Cinda Williams Chima

Verlag: Blanvalet
Erscheinungstermin:15.09.2014

Seiten: 480 Seiten

Genre: Jugendbuch, Fantasy


*Reinlesen



Autor/in

Cinda Willams Chima schrieb schon zu Schulzeiten ihre ersten Romane, doch leider wurde diese häufig von ihren Lehrern konfisziert. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie in Ohio und hat ich als Fantasyautorin einen Namen gemacht. 


Klappentext


Er war ein normaler Junge – bis er den Krieger in sich entdeckte …Der 16-jährige Jack führt ein normales Leben. Bis er vergisst, seine tägliche Medizin zu nehmen. Plötzlich ist er stärker als je zuvor – und tötet aus Wut beinahe einen Mitschüler. Erst danach erfährt Jack die Wahrheit über sich: Er ist ein Weirlind, Mitglied einer Gesellschaft von magisch Begabten, die von zwei miteinander verfeindeten Häusern angeführt wird. Ihre jeweilige Macht wird durch ein magisches Turnier bestimmt, bei dem jedes Haus einen Krieger erwählt, der bis zum Tod kämpft. Und Jack ist einer der letzten Krieger – zu einer Zeit, da beide Häuser nach einem Spieler suchen …



Meine Meinung

Ich fand das Cover wahnsinnig ansprechend und da ich auch umfangreiche Fantasy mag wollte ich das Buch unbedingt lesen. 

Jack ist 16 und sein Leben lief eigentlich gut, zumindest empfindet er es so. Er ist zwar in seiner Kindheit oft beim Arzt gewesen und nimmt auch jetzt noch Tabletten, damit es ihm gesundheitlich gut geht. Doch durch einen blöden Zufall nimmt er seine Medikamente nicht wie gewohnt ein und plötzlich bemerkt Jack, dass er stärker ist als die anderen in seiner Klasse. Was bedeutet das alles und was hat seine Tante Linda damit zu tun?
Ich hatte ziemliche Probleme in die Geschichte zu kommen. Die Autorin beginnt mit einem Prolog und bis man das als Leser so richtig umgesetzt hat dauert es ein paar Kapitel, zumindest ging es mir so. 
Wenn man erst einmal drin ist kommt man gut voran. Leider sind es häufig doch zu viele Erklärungen und manche Begriffe und Hintergründe sind mir auch nach dem Lesen nicht so ganz klar geworden. 

Die Grundidee eines Schülers, der plötzlich mit Magie, magischen Wesen und einem Kampf konfrontiert wird fand ich toll, leider ist sie nicht ganz neu . Die Autorin hat tolle Charaktere erschaffen, vor allem der Ausbilder von Jack *Spoiler verkneif* und seine Tante Linda waren neben Jack wirklich wunderbar und oft auch zum lachen. Mir war es an einigen Stellen dennoch etwas lang gezogen. 

Alles in Allem war Das Erbe der Krieger ein gutes Buch, aber mit viel Potenzial nach oben. 
In dem zweiten Band geht es um andere Protagonisten, man kann die Bücher also unabhängig voneinander lesen. 

Fazit

Leider konnte mich das Buch nicht so fesseln wie ich es mir gewünscht hätte. 


Bewertung

Cover: 5/6

Inhalt: 3/6

Grundidee: 4/6

Umsetzung: 3/6

Protagonisten: 4/6

Gesamtpunktzahl: 19 Punkte von 30 Punkten

                                                             

Blogtour Wildboy von Jacob Grey – Ort des Geschehens Blackstone


Ihr Lieben, 
heute ist der zweite Tag der Blogtour zu „Wildboy“ von Jacob Grey und ich werde heute näher auf den Ort des Geschehens „Blackstone“ eingehen. 

Ihr konntet gestern schon einen kleinen Einblick bei Sky in das Buch bekommen, und heute bin ich für die Bilder zuständig, die sorgen hoffentlich für die richtige Stimmung bei Euch. 

Für alle, die noch nicht eingestimmt sind gehts *HIER zu dem gestrigen Beitrag. 
Die kommenden Beiträge findet Ihr weiter unten gelistet und verlinkt.  Morgen gehts dann direkt den Bösewichten an den Kragen bei Julia, reinschauen nicht vergessen!
Blackstone zeichnet sich auch im Buch vor allem durch die Dunkelheit aus. Es ist düster und Caw beschreibt es vor allem in Himmelsrichtungen. Schließlich bewegt er sich vorwiegend über den Straßen von Blackstone.

Im Osten die Wolkenkratzer. Sie überragen alles andere, sind grau und trist.





Im Westen die rauchenden Schornsteine der Fabriken. Definitiv auch ein Viertel in dem Caw sich aufhält, allerdings wenig einladend.  



Blackstone ist teilweise verarmt, der Stadtteil im Norden besteht zu einem Großteil aus leeren Mietshäusern. Der Geruch von Fäulnis macht sich überall breit. 


Durch Blackstone fließt der Fluss Blackwater, der macht seinem Namen alle Ehre. Und leider spült er den Dreck nicht aus der Stadt.



Leere Bahnhöfe, leere Parks, alles schwarz/weiß in Blackstone. 



Blackstone ist eindeutig kein Ort zum Verweilen, denn das Böse lauert überall. 

Blackstone ist der ideale Schauplatz für „Wildboy“. Die düstere Stimmung zieht sich super durch das Buch und liefert beim lesen tolle Gedankenbilder.

Ich hoffe Euch hat mein Beitrag gefallen und Ihr habt Lust auf „Wildboy“ bekommen. Es ist ein tolles Buch und wenn Ihr spannende Bücher mögt, ist dies genau das richtige für Euch. Meine Rezension findet ihr *Hier.

Schaut doch auch bei den anderen Blogteilnehmern vorbei es lohnt sich: 


27.05. bei Laura von Skyline of Books
Buchvorstellung und die ersten Charaktere

28.05. bei uns, Julias Lesewelt 
Ort des Geschehens Blackstone
29.05. bei Julia von Miss Foxy Reads 
Die Bösewichte
30.05. bei Natascha von den Bücherjunkies
Raben Mythen und Legenden

31.05. bei Astrid von Letannas Bücherblog
Das Hörbuch

07.06. Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs
Und das gibt es zu gewinnen:

Eines von 3 wunderschönen Exemplaren  von „Wildboy“ 


Vielen Dank dafür an den cbj Verlag!

Wie Ihr gewinnen könnt? Ganz einfach, beantwortet meine Frage mit einem Kommentar und schon wandert Ihr in den Lostopf. Unter allen Kommentaren wird dann gelost. Viel Glück dabei!



Nun zu meiner Frage: 

Kennt Ihr einen Ort, der einen super Schauplatz abgeben würde für eine Geschichte?

Ausgelost wird unter allen kommentierenden Bewerbern, mitmachen könnt Ihr bis einschließlich zum 06.06.2015. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann am 07.06.2015.

Das Kleingedruckte:
  1. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  2. Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag/Autor zwecks Gewinnversand übermittelt wird.
  3. Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  4. Keine Haftung für den Postversand
  5. Versand der Gewinne innerhalb Deutschland
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Rezension zu Die sieben Königreiche, Band 2: Die Flammende von Kristin Cashore

Titel: Die Flammende

Autorin: Kristin Cashore
Verlag: Carlsen
Erscheinungstermin: 24. Januar 2013
Seiten: 512
Genre: Fantasy







Autor/in


Kristin Cashore studierte am Center for the Study of Children’s Literature in Boston. Ihre Bücher „Die Beschenkte“, „Die Flammende“ und „Die Königliche“ schafften sofort den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste, wurden bereits in 28 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.


Klappentext


Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen – nur nicht in die von Prinz Brigan. Wer ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft …

Meine Meinung

Ich muss sagen, dass ich sehr lange gebraucht habe bis ich diesen zweiten Teil endlich gelesen habe, obwohl mir der erste Band und die Geschichte  rund um Katsa und Bo sehr gut gefallen hat.

Das Cover lehnt an Band 1 nahtlos an, wieder ein Weiblicher Hinterkopf, passend diesmal zum Titel mit rotem Haar. Gefällt mir ganz gut, da die Haare schon ein recht große Rolle in dem Band spielen.

Ich habe von dem zweiten Band sehr viel erwartet, nachdem der Vorgänger von der Autorin für mich ein absolut tolles und spannendes Buch war.
Leider  hatte ich wohl in diesem Fall zu hohe Erwartungen die wiederrum nicht ganz erfüllt wurden.
Immer wieder gab es einige Stellen, die sich extrem in die Länge zogen und es mir schwer gemacht haben das Buch weiter zu lesen. 

Wer bei „Die Flammende“ auf die Fortsetzung von ihrem Debüt „Die Beschenkte“ gehofft hat, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. „Die Flammende“ ist eine völlig andere Geschichte mit komplett anderen Charakteren und einer neuen Umgebung. Einzig der König Leck, der in „Die Beschenkte“ erwähnt wird, spielt auch in diesem Buch eine Rolle. Allerdings ist er hier noch ein Kind. Und was für eins, aber das müsst ihr natürlich selbst heraus finden.

Die Hauptprotagonisten sind komplett verschieden in ihren Charakteren. Archer ist Fires bester Freund mit wie sagt man so schön, „Friends with benefits“. 😉 Sprich sie haben auch eine körperlicher Beziehung. Beide sind dickköpfig und stur. Aber ebenso besorgt um den anderen. Archer ist ein Frauenheld, er könnte niemals treu bleiben. Fire kann damit gut umgehen und akzeptiert diese Tatsache. Fire ist eine bildhübsche, umwerfende, junge Frau. Sie liebt es zu jagen.
Dann gibt es da noch Brocker, Archers Vater, der auch die wie ein Vater für Fire ist. Er steht ihr mit Rat und Tat zu Seite und ist immer für Sie da.
Im Verlauf der Geschichte lernen wir noch einige andere Protagonisten kennen aber ich möchte euch nicht zu viel verraten.

Die Idee von den Beschenkten finde ich super, aber an der Umsetzung hapert es leider hier und da etwas.
Die Monster in der Geschichte sind auch eine schöne Idee. Es sind einfache Tiere wie  Insekten, Nage-, Haus-, bis zu den Raubtieren.
Allerdings in den schönsten und knalligsten Farben, die einen magisch anziehen, leider bedeutet genau diesen meistens den Tod. 

Trotz einiger lang gezogener Stellen, hatte ich im Großen und Ganzen auch ein paar schöne Lesestunden.

Fazit


Ich bin auf den 3. Band „die Königliche“ sehr gespannt und hoffe, dass ich dort die Autorin aus dem 1. Band wieder finde.


Bewertung

Cover:  4/6


Inhalt: 5/6


Grundidee und Umsetzung 3/6


Protagonisten: 5/6


Gesamtpunktzahl: 17  Punkte von 24
 Punkten 


Rezension zu Die Dreizehnte Fee von Julia Adrian – Band 1 –


Titel: Die Dreizehnte Fee 
Erwachen – Band 1 – 

Autor/in: Julia Adrian

Verlag: Self Publisher
Erscheinungstermin: 14.04.2015

Seiten: 156 Seiten

Genre: Jugendbuch, Fantasy, Märchen

*Reinlesen



Autor/in

Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren:
Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. 
Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen? Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher, Magie und Kunst. Ich will ein Künstler sein. 
Quelle: Facebook Autorenseite


Klappentext

Ich bin nicht Schneewittchen. 


Ich bin die böse Königin.


Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltunung.



Meine Meinung


Ich habe das Cover gesehen und mir war nach dem Lesen des Klapptextes klar, dass ich dieses Buch lesen muss! Ich habe mich bei der Leserunde beworben und hatte Glück, dass ich dabei sein durfte! Vielen Dank dafür!

Der Hexenjäger ist dabei als die Dreizehnte Fee aus ihrem Dornröschen Schlaf erweckt wird. Doch wer ist sie? Und warum war sie in diesem Schlaf? Doch er ist alleine mit all diesen Fragen und die Wichtigste Frage: Leben oder Sterben stellt sich erst noch!

Ich muss sagen vom ersten Satz war ich gefesselt und leider war das Buch viel zu schnell gelesen. Ich fand den Schreibstil, dieses märchenhafte wirklich toll. Die Märchen wurden wahnsinnig gut verwoben und es ist sogar etwas gruselig finde ich. Ich persönlich mochte die „Kinderfresserin“. Aber ich kann nur jedem raten, dieses Buch zu lesen!!!!

Die Charaktere sind toll geworden, aber nach dem ersten Band denke ich, dass es noch viel Raum gibt für Veränderungen. Nicht, dass es Veränderungen nötig hätte, aber ich denke die Charaktere sind noch nicht in eine Richtung fest gelegt, es gibt sicher noch Überraschungen. 

Einziges Manko, es sind nur 150 Seiten. ICH WILL MEHR! Ich hoffe auf baldige Fortsetzung!



Fazit 

Ein Buch, dass den Leser begeistert zurück lässt !

Bewertung:

Cover: 6/6

Inhalt: 6/6

Grundidee und Umsetzung: 6/6

Protagonisten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 24 Punkte von 24 Punkten

                                                             

Rezension zu Bannwald von Julie Heiland

Titel: Bannwald

Autorin: Julie Heiland
Verlag: Fischerverlag
Erscheinungstermin: 21. Mai 2015
Seiten: 352 
Genre: Fantasy









Autor/in


Julie Heiland hat Journalistik studiert. Parallel dazu hat sie eine Schauspiel- und Rhetorikausbildung absolviert und schon in einigen Fernsehfilmen mitgespielt. Julie Heiland, 1991 geboren, ist ein Multitalent. Ihre große Leidenschaft ist das Schreiben und hier ist sie ganz nah an ihren Leserinnen. Nach „Bannwald“ ist „Blutwald“ ihr zweiter Roman.


Klappentext

Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis.

Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren. 
Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum? 
Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr? 
Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind.

Wie es dazu gekommen ist? Wie es immer zu so etwas kommt. Die Starken wittern die Macht und bezwingen die Schwachen. Wir, der Stamm der Leonen, sind Anhänger der weißen Magie. Die Magie der Natur. Wir heilen, wir erschaffen, wir tun Gutes. 

Die anderen, der Stamm der Tauren, haben sich der schwarzen Magie verschworen. Sie herrschen kaltblütig, sie vernichten, sie töten. Auch uns. Aber das werde ich nicht länger zulassen.

Meine Meinung

Als erstes möchte ich mich ganz herzlich bei dem FISCHER  Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! 

Das Cover war für mich in diesem Fall zweitrangig. Der Klappentext hatte mich sofort überzeugt. Allerdings als ich das Buch dann endlich in den Händen halten durfte… wow…es ist wirklich ein schönes Cover geworden! Wobei ich gestehen muss, dass mir das Buch ohne Schutzumschlag ganz schlicht und dann mit diesem Buchrücken fast noch besser gefällt. Sehr schön! 😉

Bannwald ist das Debüt von Julie Heiland! Und für mich wird es gleichzeitig eine der schwersten Rezis, die ich bisher geschrieben habe. Ich bin absolut hin und her gerissen. Das Buch hat ich innerhalb von drei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist super flüssig und es fiel mir leicht mich direkt in den Bannwald zu versetzen. Sie beschreibt die Menschen und die Umgebung super. Genau hier hat sie eine gut Mitte gefunden finde ich.

Die Geschichte zwischen Robin und Emilian ist geheimnisvoll und für beide Protagonisten sehr verstörend. Selbst ich als Leser dachte mir zwischendurch ständig „na was denn nun“… . Und genau das hat mich leider auch irgendwann etwas genervt. 😉

Robin ist eine junge Frau, sie gehört zu dem Stamm der Leonen, einem friedlichen und leider versklavten Volk.  Sie weiß noch nicht so recht wo Sie hingehört und was sie will. Sie weiß nur, dass sie den Wald hasst und gleichzeitig liebt. Sie ist absolut naturverbunden und verbringt die meiste Zeit im Freien. Laurin ist ihr bester Freund. Leider ist er nicht so naturverbunden und kommt im Wald auch nicht so gut klar wie Robin. Im Laufe der Geschichte lernt man die 3 Hauptprotagonisten besser kennen. Robin wird erwachsen und beginnt sich selbst zu hinterfragen. Sie wächst über sich hinaus und muss wichtige Entscheidungen treffen.

Emilian ist ein Taure, Tauren sind starke, furchteinflössende und böse Wesen. Sie haben die Leonen versklavt und beherrschen diese. Wenn es Ihnen beliebt töten Sie, egal ob Kind, Frau oder Mann. Sie foltern und „spielen“ gerne.

Über die Welt in der die Protagonisten leben, erfährt man nur sehr sehr wenig. Aber da hoffe ich noch auf mehr im kommenden Band! 😉 Es gibt noch einige  andere Stämme. Und die Idee mit den Sternzeichen finde ich in dem Fall echt klasse.

Ich finde die Grundidee super. Mir gefallen die Namen unwahrscheinlich gut, wobei ich die Namen Robin und Laurin glaube ich vertauscht hätte. 😉

Das Buch wurde für mich irgendwie nie richtig spannend, obwohl ich es sehr gerne gelesen habe. Immer dachte ich, da muss doch jetzt etwas passieren. Leider fehlte mir persönlich an vielen Stellen einfach die Spannung, die Action. Die Liebesgeschichte war ein ewiges hin und her für mich und etwas undurchsichtig. Aber gleichzeitig war es schön, ich habe die Seiten verschlungen. Wirklich schwer fällt mir die Bewertung für die Umsetzung. Eine Empfehlung bekommt dieses Buch trotzdem von mir. Ich hatte im Großen und Ganzen ein paar schöne Lesestunden und möchte natürlich den zweenit Band, der im Herbst 2015 erscheint, auch unbedingt lesen. Ich denke, dass die Autorin in dem zweiten Teil noch ein bisschen zulegen wird. Ich bin also voller Hoffnung, dass sich die Autorin im zweiten Band noch steigern kann, Potenzial ist auf jeden Fall da!

Fazit

Debüt mit Luft nach oben, aber auf jeden Fall lesenswert!


Bewertung


Cover:  5/6

Inhalt: 5/6

Grundidee: 6/6

Umsetzung: 3/6


Protagonisten: 4/6


Gesamtpunktzahl:  23 Punkte von 30 Punkten