Monat: Januar 2014

Rezension zu Hilfe, mein Kaktus hat Herpes von Jan Anderson

Autor/in: Jan Anderson
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 16.12.2013
Seiten: 208
Genre: Unterhaltung

Autor/in

Jan Anderson, geboren 1974 in Schleswig-Holstein, arbeitete zunächst im elterlichen Fischereibetrieb. Er studierte Kommunikationswissenschaften in Helsinki; heute lebt und arbeitet er als Autor in Dithmarschen.


Klappentext


User-Mund tut Wahrheit kund!

Guter Rat ist teuer – aber nicht im Internet! Wie absurd die Frage auch sein mag, das WWW spuckt garantiert und kostenlos eine noch absurdere Antwort aus. Ob die Katze zu laut furzt, die Warze zu weit wandert, der Nachbar zu laut poppt oder der Diesel nach Salatöl stinkt … Hilfe ist nur einen Klick entfernt! Tauchen Sie ein in die Abgründe deutscher Webforen, und erfahren Sie aus erster Hand, was Ihre Mitmenschen bewegt: Sie werden Antworten auf Fragen finden, die Sie sich noch nie gestellt haben – und aus dem Kopfschütteln nicht mehr rauskommen! Alles echt, alles im O-Ton, alles zum Schreien komisch!


Erster Satz


Wir Menschen sind bekanntlich Gruppentiere und haben unsere Herde mittlerweile auf rund 7 Milliarden Exemplare anwachsen lassen. 


Meine Meinung


Ich habe dieses Rezensionsexemplar vom blanvalet Verlag bekommen, vielen Dank dafür!
Ich muss ja ehrlich gestehen, wenn ich etwas nicht weiß, dann gehöre ich auch zu den Menschen die einfach auf „Google“ gehen und dort alles mögliche suchen. Ich schreibe selten in Online Foren, aber lesen tue sie natürlich und manchmal habe ich schon das ein oder andere Mal den Kopf geschüttelt oder laut gelacht. 

Genau darum geht es in dem Buch von Jan Anderson. Um verrückte Fragen und Antworten und die Tatsache, dass all diese Dinge der Realität entsprungen sind. 

Ich habe wahnsinnig viel gelacht, und sogar mein Mann hat dieses Buch genommen und gelesen. In diesem Buch findet ihr Antworten auf reichlich Fragen und Probleme mit den Nachbarn, dem eigenen Auto, der Nachbarin und viele mehr. 

Einziges Manko, viiiiiel zu kurz.  Ich hätte auch 100 Seiten mehr gerne gelesen und darüber gelacht.

Dieses Buch lässt sich toll verschenken und die Lacher in einer gemütlichen Runde sind garantiert. 


Fazit


Die Realität schreibt noch immer die besten Geschichten. 





Stephis Neuzugänge 2014

Januar:

So da ich mir fest vorgenommen habe keine Bücher im Januar zu erwerben…

mhm das hat ja super geklappt 😉  aber seht selbst !

1. Harry Potter -Stein der Weisen Hardcover

2. Ash von Malinda Lo Hardcover

3. Die Zombies von Thomas Plischke Taschenbuch

4. Shakespeare Undead von Lori Handeland Taschenbuch

5. Kuss der Nacht (Cat and Bones 2) von Jeaniene Frost Taschenbuch

6. Drei Wünsche hast Du frei von Jackson Pearce Taschenbuch

7. Indigo 01 – Im Sog des Meeres von Helen Dunmore Hardcover

8. Gefährtin der Dämmerung (Cat and Bones 3) von Jeaniene Frost Taschenbuch

9. Der sanfte Hauch der Finsternis (Cat and Bones 4) von Jeaniene Frost Taschenbuch

10. Jäger der Dämmerung von Cynthia Eden- Hardcover Weltbild

11. Versuchung der Nacht( Demonica 4) von Larissa Ione- Taschenbuch

12. Vertraute der Sehnsucht von Lara Adrian- Taschenbuch

13. Im Rausch der Dunkelheit(Guardians-Eternity 5) von Aleyandra Ivy- Taschenbuch

14. Touched- Preis der Unsterblichkeit von Corrine Jackson- Taschenbuch

15.Dunkler Zorn(Immortal Guardians) von Dianne Duvall- Taschenbuch

16. Frostblüten von Zoe Marriott- Taschenbuch

Und Mythica – Göttin der Liebe von P.C.Cast aber das zählt nicht, denn jetzt hab ich es doppelt 😉

Februar:

ich habe bei einem Wichtelpaket mitgemacht…hier meine Ausbeute:

1. Scherbenmond von Bettina Belitz- Hardcover
2. Wenn die Nacht beginnt: Sternenseelen Band 1 von Kerstin Pflieger- Taschenbuch
3. Verlockung der Nacht: Cat and Bones 6 von Jeaniene Frost- Taschenbuch
4. Delirium – Amor-Trilogie von Lauren Oliver- Taschenbuch

Krasser Donnerstag

Es ist wieder soweit, wir haben uns durch die viiiiielen Cover gewühlt und wir sind fündig geworden. Heute mal ein ganz besonders schönes Cover. 
Haltet euch fest, hier ist unser krasser Donnerstag:

Klappentext

Es gibt kein besseres Zuhause als ein Floß, denn dort erwischen dich die Monster nicht. Zumindest nicht so leicht … Endlich frei! Huckleberry Finn und sein bester und totester Freund, Zombie Jim, haben den Anker gelichtet, um sich in ein neues Abenteuer zu stürzen. Doch diesmal sind Klapperschlangen, Betrüger und Räuber ihr geringstes Problem. Die in ganz Amerika wütende Tuberkulose tötet Menschen und bringt sie bösartiger und hungriger denn je zurück, und niemand vermag, die Untoten in ihrer Gier zu stoppen. Huck kann zwar nicht wirklich sicher sein, ob ihn seine Freundschaft zu Jim davor bewahren wird, irgendwann als dessen Mahlzeit zu enden, doch da auf Jim ein Kopfgeld für einen Mord an Huck ausgesetzt ist, den der selbst vorgetäuscht hat, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich und den Launen des mächtigen Mississippi zu vertrauen und sich auf eine halsbrecherische Flucht zu begeben …

Wie sind Eure Meinungen zu diesem Cover? Habt ihr das Buch vielleicht schon gelesen, steht es in eurem Regal?

Gerne nehmen wir auch Eure Vorschläge/Kritiken und Anregungen entgegen. Schickt uns einfach eine Email mit dem Link:
 julias-lesewelt@gmx.de. 

Rezension zu Zauber der Vergangenheit von Jana Goldbach

Autor/in: Jana Goldbach
Erscheinungstermin: 9 Januar 2014
Seiten: 282
Genre: Fantasy
 nur als E-Book erhältlich

Achtung diese Rezension enthält Spoiler!

Autor/in

Jana Goldbach, geb. 1986, ist ausgebildete Mediengestalterin und Kauffrau für Bürokommunikation. Wenn sie nicht gerade arbeitet oder schreibt, widmet sie sich ihrer zweiten großen Leidenschaft – dem Zeichnen. Inspiration findet sie nahezu überall, vor allem aber am Strand. Dort wo sich Wind und Wellen treffen, schlägt oft die Geburtsstunde neuer kreativer Ideen. Mit ihrem Debütroman „Zauber der Vergangenheit“ geht nun auch ihr lange gehegter Traum vom ersten eigenen Roman in Erfüllung.


Inhalt

Es kann eigentlich gar nicht mehr schlimmer kommen, als zu der kostümierten Jahrhundertfeier von Tante Batty eingeladen zu sein und einen bonbonfarbenen Albtraum von Kleid tragen zu müssen. Doch da hat sich die siebzehnjährige Violet Harrison gründlich getäuscht. Noch schlimmer ist es nämlich, von der besagten Party direkt ins 18. Jahrhundert katapultiert zu werden und aus dem Kleid nicht mehr herauszukommen. Das macht die Anwesenheit ihres süßen Kindheitsfreundes Drew auch nicht viel besser, schon gar nicht, als der junge Herzog von Colesbury auftaucht und Violets Gefühlshaushalt ordentlich durcheinanderbringt. Da bleibt einem nur eins: ganz schnell wieder in die Gegenwart zurückzugelangen. Aber wie stellt man das an?


Erster Satz



In meiner Familie war schon immer alles ein bisschen anders.


Meine Meinung

Der Impress Verlag hat uns freundlicherweise ein Rezensionsexemplar dieses E-Books zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

Dies war meine erste Zeitreise Geschichte. Jana Goldbach hat mit Ihrem Debütroman einen schöne, leicht verständliche Geschichte erschaffen. Die 17- jährige Violette entdeckt durch einen Zufall in einem alten Schuppen 2 Geheimnisvolle Ringe und gelangt so unbeabsichtigt in die Vergangenheit. Hier beginnt eine sehr spannende aber auch eine kleine Liebesgeschichte. Durch den leichten, flüssigen Schreibstil hat der Leser immer die Möglichkeit sich auch bildlich der Geschichte zu nähern. Ab und an muss ich sagen war ich etwas verwirrt, Wer liebt nun Wen und Wer macht Wem etwas vor? Wer hat vor Wem welches Geheimnis. Aber zum Ende klärt sich alles Stück für Stück auf und der Leser wird im Grunde nur etwas im unklaren gelassen, ob es denn nun einen 2. Teil geben wird oder ob es einfach ein teilweise offenes Ende bleibt. Ich denke in diesem Fall könnte man als Leser sogar damit leben. Ich würde mir aber auch den 2. Teil zu Gemüte führen.
Also alles im allen eine nette Geschichte mit jungen frischen Charakteren.

Fazit

Angenehme Unterhaltung, auch für Fantasy Einsteiger toll geeignet. 

Rezension zu Drowning von Rachel Ward





Titel: Drowning

Autor/in: Rachel Ward
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 22.11.2013
Seiten: 304
Genre: Jugendthriller
Reihe: nein
auch als Ebook erhältlich


Autor/in

Rachel Ward, 1964 geboren, wuchs in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Ihr Debüt „Numbers – Den Tod im Blick“ ist international vielfach ausgezeichnet und 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden. Die daraus entstandene „Numbers“-Trilogie wurde weltweit zum Bestseller. Rachel Ward lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England.

Klappentext


Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht! Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann.


Erster Satz

„Schluss, aus. Wir müssen aufhören. Wir haben getan, was wir konnten. Das bringt nichts mehr. Es ist siebzehn nach vier.“


Meine Meinung


Ich durfte dieses Buch ihm Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen, vielen Dank dafür!

Leider muss ich sagen, dass ich mit dem Buch überhaupt nicht warm wurde. Ich find die Grundidee, dass das Wasser eine Gefahr ist wirklich toll. Das Cover spricht auch das Wasser an und der Untertitel „Tödliches Element“ lässt durchsickern, dass es um gefährliches Wasser geht. Leider war das so gar nicht der Fall. 

Es geht um Carl. Sein Bruder ist tot, er war dabei, aber er kann sich nicht daran erinnern wie es passiert ist. Carl ist verwirrrt, und das drückt der Schreibstil von der Autorin auch stark aus. Ich mochte diese doch sehr gefühlskalte und sachliche Erzählweise nicht so sehr. Natürlich hängt die Erzählweise auch mit Carls Erfahrungen zusammen. Aber ich finde sie ist dennoch viel zu kalt für diese Geschichte, denn es gibt auch Stellen an denen durchaus mehr Gefühl toll gewesen wäre. 

Dass das Wasser vorrangig Schuld ist am Leid dieser Geschichte finde ich nicht. Es sind doch die Protagonisten und deren Handlung die die Story beeinflussen und nicht das Element Wasser. Es spielt eine Rolle, ja aber mehr geht es doch um die Probleme der Protagonisten. 

Alles in allem finde ich das Thema und die Probleme von Carl uns seinem Bruder Rob wirklich wichtige Themen. Auch das „Warum und Weshalb“ ist wichtig. Aber die Umsetzung konnte mich leider so gar nicht fesseln. Schade.


Fazit


Leider konnten mich Story und Schreibstil nicht überzeugen.